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  • Miteinander sprechen, voneinander lernen

    Georgios Vlantis ist der erste orthodoxe Geschäftsführer der ACK in Bayern. In Gemeinde creativ spricht er über das Jahr 2017 als gemeinsames Christenfest und die Bedetung der Ökumene

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  • GC 002 2017 Titel

Editorial 02/2014

Die Jugend ist die Gegenwart

Liebe Leserin, lieber Leser,

Nur weil sie jung sind“ - so ist die Meditation in dieser Ausgabe beschrieben, die im Schwerpunkt die Jugend in den Mittelpunkt stellt. Nicht weil sie die Zukunft der Kirche ist, nicht weil die Kirche Nachwuchsprobleme hat, sondern „nur, weil sie jung sind.“ In der Pfarrei haben Jugendliche ihren Platz - wenn sie Räume bekommen, wenn sie ernstgenommen werden, wenn es um sie selbst geht und sie nicht zum Mittel zum Zweck gemacht werden. Wie vielfältig Jugend heute ist, beschreibt Angelika Gabriel. Ihr Resümee: Wer wissen will, wie Jugendliche heute denken, muss mit ihnen ins Gespräch kommen.

Das gelingt dort, wo es eine vielfältige und fundierte Jugendarbeit gibt. Anhand von drei Beispielen bin ich der Frage nachgegangen, was die Voraussetzungen gelingender Jugendarbeit sind. Dabei stellt sich schon die Frage: Was ist gelingende Jugendarbeit? Ein Element gelingender Jugendarbeit ist die wohldosierte Mitwirkung von Erwachsenen: von Hauptamtlichen, Seelsorgern, Eltern. Einer, der Erfahrungen mit Jugendarbeit hat, arbeitet als Präses für einen Jugendverband und den dazugehörenden Erwachsenenverband. Lesen Sie den Kommentar von Christoph Huber.

Der so genannte „Jugendbischof“ der Bayerischen Bischofskonferenz war in der Planung dieser Ausgabe der Münchener Weihbischof Bernhard Haßlberger. Das Interview mit ihm über seine Aufgaben und Erfahrungen in dieser Rolle sind fast so etwas wie ein Abschiedsinterview aus dieser Aufgabe. Inzwischen wurde ein Jüngerer mit dieser Aufgabe betraut: der Augsburger Weihbischof Florian Wörner (Vergleiche Gemeinde creativ 6/2012).

Jugendarbeit bleibt spannend in den Pfarreien, die Herausforderungen wachsen mit den jüngsten Entwicklungen im Bereich Schule, aber mehr noch mit der Botschaft der Kirche, die bei Jugendlichen oft nicht mehr ankommt. Vielleicht müsste man Ursprung, Anliegen und Ziel so mancher kirchlichen „Vorschrift“ besser erklären: Das Heil des Menschen, schon hier und heute.

Ihr

Thomas Jablowsky
Redaktionsleiter