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  • Miteinander sprechen, voneinander lernen

    Georgios Vlantis ist der erste orthodoxe Geschäftsführer der ACK in Bayern. In Gemeinde creativ spricht er über das Jahr 2017 als gemeinsames Christenfest und die Bedetung der Ökumene

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  • GC 002 2017 Titel

Editorial 04/2016

Erfolgreich Kirche sein

Liebe Leserin, lieber Leser,

Leben und Hoffen im Salesianum Von Ingo Greß Der Lebenslauf enthält eine lange Liste mit ehrenamtlichen Aktivitäten, Vereinsmitgliedschaften und anderen Engagements. Haben Sie sich da auch schon einmal bei der Frage ertappt: Was wird der künftige Vorgesetzte dazu wohl sagen? Wird er das Engagement für die Gemeinschaft würdigen? Oder wird er vielleicht denken, man könne neben alledem nicht mehr genügend Konzentration und Einsatz für die Aufgaben in der Firma aufbringen? Warum ehrenamtlich Engagierte sich diese Fragen erst gar nicht stellen, sondern selbstbewusst in Bewerbungsgespräche gehen sollten, das schreibt Erik Händeler in dieser Ausgabe. Für ihn sind ehrenamtlich Engagierte auch in der Arbeitswelt die besseren Mitarbeiter. Warum, das lesen Sie auf Seite 14.

Etwa 700.000 Menschen arbeiten deutschlandweit für die katholische Kirche. Darunter sind Gemeindereferenten, Krankenschwestern, Erzieher, Priester, Verwaltungsangestellte und Lehrer. Wie vielseitig die Berufswelt der Kirche ist, stellt Michael Maas in seinem Beitrag heraus. Doch immer wieder steht die Kirche als Unternehmen auch in der Kritik; wenn es um „Prunkbauten“, die Kirchensteuer oder das kirchliche Arbeitsrecht mit seinen Loyalitätspflichten geht. Letzteres ist im vergangenen Jahr reformiert worden. Inzwischen haben alle 27 deutschen Bistümer das neue kirchliche Arbeitsrecht in Kraft gesetzt. Was sich geändert hat und was das genau für die kirchlichen Mitarbeiter bedeutet, lesen Sie im Beitrag von Renate Oxenknecht-Witzsch.

Die ehrenamtlichen Männer und Frauen in unseren Kirchenstiftungen tragen eine große Verantwortung für die Finanzen ihrer Pfarreien. Sie müssen den aktuellen Kontostand im Blick haben und gleichzeitig an die Zukunft denken, müssen Bau- und Reparaturmaßnahmen einkalkulieren und immer für Unvorhergesehenes gewappnet sein: Denn, ein Wasserrohrbruch in einer Sakristei kann über Nacht enorme Kosten verursachen. Und doch ist es ihre Pflicht, dass das Stiftungsvermögen ungeschmälert erhalten und gut verwaltet wird. Für Ehrenamtliche, die nicht täglich mit Finanzen zu tun haben, eine große Herausforderung. Stephan Graber berät im Bistum Eichstätt Kirchenstiftungen in diesen wichtigen Fragen, in Gemeinde creativ gibt er sein Wissen und seine Erfahrungen weiter. Und dann sollte man sich auch noch eines fragen: Wie ethisch-nachhaltig ist meine Geldanlage? Das gilt sowohl für Pfarreien, als auch für Privatleute und Unternehmer. Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) hat dem Thema einen ganzen Kongress gewidmet. Eva-Maria Gras berichtet von diesem Treffen und gibt Pfarreiverantwortlichen Tipps, wie sie ethisch korrekt und nachhaltig investieren können, ohne dabei auf die Rendite verzichten zu müssen.

Erinnern Sie sich noch an die Ausgabe Mai-Juni 2016 zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit? Ilona Nürnberg hat ein bewegendes Bild gemalt, das die Botschaft dieses besonderen Jahres im Kern trifft. Wir zeigen es Ihnen auf Seite 35.

Ihre Alexandra Hofstätter
Redaktionsleiterin